Normalerweise durchlaufen alle Neueingeteilten zuerst die allgeimeine Feuerwehrausbildung. Somit sind Sie im ersten Jahr im Ausbildungszug eingeteilt. Der Ausbildungszug wird nächstes Jahr wieder von Monika Schatt geleitet, vorausgesetz es gibt genügend Neueintritte. 

Löschdienst Wenn's brennt

Neueingeteilte nehmen im nächsten Jahr am 2-tägigen Grundkurs teil. Der Grundkurs findet jeweils im April in Neuhausen am Rheinfall statt.

Nach diesem Ausbildungsjahr gehts dann in einen der Züge. Ab diesem Zeitpunkt werdet ihr auch für Einsätze aufgeboten. Im Schnitt sind es je nach Zuteilung, zwischen 8 und 12 Übungen.


Grundvoraussetzung ist die Atemschutztauglichkeit. Der Atemschutzgeräteträger ist ein zusätzlicher Fachdient, der nebst dem "normalen" Feuerwehrhandwerk geübt wird. Je der AdF muss einen Tauglichkeitsuntersuch beim Vertrauensarzt machen. Dieser wird je nach Alter mind. alle 5 Jahre wiederholt. Zudem sollte man psychisch und physisch belastbar sein.

Der Atemschutz übet pro Jahr mindestens 10 Stunden am Gerät.  Jährlich finden eine Übung im Brandschutzcontainer, eine im Atemschutzzentrum in Schaffhausen und eine regionale Atemschutzübung statt. Die Schwerpunkte beim Atemschutz sind: Rettungen, Löschdienst unter Atemgift (AS-Gerät).

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Die Feuerwehrleute in den Unterstützungszügen haben die selben Aufgaben wie diejenigen vom Atemschutz. Nur, dass sie in Bereichen arbeiten, in denen die Atemluft rauch- oder giftfrei ist. Zusätzlich liegt ihre Stärke in der Wasserbeschaffung. Bei den vielen Weilern und Höfen im Verbandsgebiet ist eine rasche Wasserbeschaffung unabdingbar.

Die Unterstützungszüge haben durchschnittlich 8 Übungen pro Jahr. Zusätzlich kann ein AdF aus dem Unterstützungszug auch in einem Stabsdienst oder Atemschutz eingeteilt sein.

Rettungsdienst  Wassertransport

Die Stabsdienste sind Spezialisten in den Bereichen Verkehr, Elektrik, Sänität und Führungsunterstützung. Sie tragen einen wesentlichen Teil zur Sicherheit bei Einsätzen bei. Sie haben durchschnittlich 6 bis 10 Übungen pro Jahr. Die meisten Angehörigen des Stabsdienstes sind zusätzlich in einem der Unterstützungszüge eingeteilt. Bei Einsätzen gehören sie in erster Linie dem Stabsdienst an, falls ihr Einsatz dort nicht benötigt wird, werden sie im Unterstützungszug eingesetzt werden.

Verkehrsdienst

Verkehr: 

Er regelt selbstständig den Verkehr um das Schadensereignis, weist weitere Einsatzkräfte ein, sichert die Einsatzkräfte.

   
Elektriker

Elektriker:

Sie sorgen dafür, dass am Schadenplatz nur dort Strom fliesst, wo er benötigt wird und niemanden gefährdet. Sie führen allfällige Liftrettungen durch und kümmern sich um die Beleuchtung.

   
Sanität

Sänität:

Sie übernehmen die Erstversorgung der Verletzten und registrieren jeden Geretteten.

   
FüStü
FüStü

Führungsunterstützung (FüStü): 

Sie unterstützen die Einsatzleitung in Lagekartenzeichnung, Protokollführung und Kommunikation.

Die Fahrer für das TLF müssen einen Führerausweis der Kategorie C oder C1-118 besitzen. Zusätzlich wird ein ärztliches Tauglichkeitszeugnis benötigt. 

Jeder Fahrer absolviert zusätzlich zu den Mannschaftsübungen zwei Fahrerübungen. Zudem hat er/sie 3 bis 4 mal Fahrdienst pro Jahr aus.

Ihre Aufgabe besteht nicht nur auf dem Fahren des TLFs. Sie sind auch Maschinist/in und geben das benötigte Material heraus. Sie tragen während dem gesamten Einsatz die Verantwortung über das Fahrzeug und das Material. Im Magazin machen sie zum Schluss den Parkdienst und erstellen die Einsatzbereitschaft.

 Fahrer  Maschinistenarbeit